2. Juni 2018 – Tag 24 / Der lange Weg nach unten

Das Wichtigste in Kürze:

Start: 07h30, Tri-Corner Knob Shelter

Ankunft Ziel: 14h20, Davenport Gap Shelter

Wetter: volles Programm, Dunst, Nebel, Sonne, Regen, Gewitter.

Zurückgelegte Meilen: 14.6 heute, 246.4 seit Anfang (396.5 Kilometer)

Elevation (in Fuss) 5920′-6360′-6150′-6395′-4645′-5150′-4242′-5000′-2600′

Besonderes: Die letzte Nacht in den Smockies

Blühende Rhododendron mit Humblebee

Und hier die Tagesgeschichte:

Unsere Bewilligung für die Smockies würde uns erlauben, 8 Tage/7 Nächte im Park zu verweilen. Wir hätten den Park schon heute nach dem 6. Tag verlassen können, wir sind nur noch 1.1 Meilen von der Parkgrenze entfernt. Unsere Planung sah aber vor, dass wir im Davenport Gap Shelter schlafen würden. Ein guter Entscheid, denn der Shelter ist als letzter noch so ausgestattet, wie die Shelters im Park früher waren. Die ganze Front ist massiv vergittert, dies zum Schutz vor Bären.

Leider wurde dies in der Vergangenheit durch unvernünftige Personen dazu benützt, die Bären mittels Speck anzulocken, welcher am Gitter befestigt war. Diese Bären wurden also an die Menschen gewöhnt respektive wussten, dass bei Menschen Essbares zu holen ist. Damit wurden sie zu Problembären und mussten oftmals getötet werden. Die Gitter wurden zwischenzeitlich alle entfernt, nur bei dieser Hütte stehen sie noch.

Wir hatten uns vorgenommen, 14.6 Meilen zu laufen. Weniger wäre nicht möglich gewesen, da der Shelter, welcher auf halber Wegstrecke liegt, wegen aggressiver Bären gesperrt war. Die heutige Etappe bedeutete einen massiven Abstieg von 3320 Fuss (über 1100 Höhenmeter).

Bereits um 07h30 liefen wir los. Ich fotografierte noch kurz Eagle Eye, welcher gerade sein Hammock (ist eine Hängematte mit Zeltdach) einpackte.

Zuerst ein kleinerer Anstieg, den wir im Dunst respektive Nebel zurücklegten. Die Smockies machten ihrem Namen wieder einmal alle Ehre.

Die ersten 5 Meilen hatten wir bereits nach 2 Stunden zurückgelegt, wir waren schnell unterwegs. Hier half natürlich, dass es heute mehrheitlich bergab ging.

Das Wetter zog noch einmal alle Register, es folgte zwischendurch ein Regenguss nsch Sonnenschein.

Um die Mittagszeit fanden wir einen guten Platz, um eine Pause mit Snacks einzulegen. Die Aussicht war wunderbar.

Der folgende Abstieg verlangte nochmals volle Konzentration, der Trail war extrem steinig.

Kurz nach 14h traf ich beim Shelter ein, dieser war noch leer. Ich spürte meine Knie sehr, der Abstieg war fordernd gewesen.

Nachdem Monk eingetroffen war, fing wieder ein heftiges Gewitter an.

Nach und nach trafen noch weitere Hiker ein, diese waren teilweise klitschnass.

Lucky boy, ein Pensionierter Marine, hatte etwa 3.5 Meilen von der Unterkunft entfernt das Glück, einer Bärenmutter mit ihrem Jungen zu begegnen. Hier ein Foto der Mutter:

Foto der Bärenmutter von Lucky boy aufgenommen

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