Das Wichtigste in Kürze:
Start: 09h05, Dennis Cove, USFS 50 (hingefahren durch den Trail Angel Jim Reece, Plumbing Services)
Ankunft Ziel: 13h15, Shook Branch Road, dann Boots Off Hostel
Wetter: Bereits am Morgen sonnig und dann sehr heiss (über 30 Grad Celsius).
Zurückgelegte Meilen: 5.8 heute (plus zusätzlich 2.7 ohne Wertung), 428 seit Anfang (688.7 Kilometer)
Elevation (in Fuss) 2510′-2120′-2450′-1900′-3700′-2000′
Besonderes: Monk’s 61. Geburtstag

Und hier die Tagesgeschichte:
Heute morgen war das Aufstehen für mich nicht ganz so einfach, ich hatte doch fast bis 00h30 an meinem Blog-Problem mit Hilfe von WordPress gearbeitet.
Das Problem ist erkannt, die Fotos sind schlicht zu gross und müssen vor dem Upload reduziert werden. Ich werde nun alle alten Einträge, welche nicht komplett aufgeladen wurden, anpassen.
Nach dem Aufstehen gratulierte ich erst einmal Monk zum 61. Geburtstag. Monk ist als Jüngstes von 6 Kindern aufgewachsen. Da mehrheitlich alle laufs Juni Geburtstag haben, wählte seine Mutter jeweils einen Tag, an welchem gefeiert wurde. So gesehen hat Monk nicht oft (wenn überhaupt) an seinem richtigen Geburtstag gefeiert. Er freute sich sichtlich.
Wir beschlossen, im Hotel zu frühstücken, dieses war im Preis eh inkludiert.
Anschliessend packten wir unsere Sachen zusammen, die Zelte waren zwischenzeitlich auch getrocknet.
Jim Reece, der uns gestern mitgenommen hatte, hatte uns seine Telefonnummer gegeben und gesagt, dass wir am Morgen nur schwer jemanden finden würden, der uns mitnähme. Wir sollten ihn anrufen, er würde uns wieder zurückfahren.
Monk war der Meinung, dass wir zuerst versuchen sollten, per Autostopp zum Trail zu gelangen. Falls das nicht klappen sollte, könnten wir Jim immer noch anrufen.
Tja, Jim hatte Recht behalten….
Nachdem wir etwa eine halbe Stunde erfolglos unsere Daumen hochgehalten hatten, rief Monk ihn an und Jim kam dann etwa 20 Min. später angefahren. Nun ging es darum, wo er uns hinfahren solle. Ich war der Meinung an den Punkt, wo wir gestern den Trail verlassen hatte. Jim meinte, er wüsste einen besseren Platz direkt am Trail., wir würden dadurch unnötige Strecke sparen. Mein Erstaunen war nicht schlecht, als wir beim Dennis Cove ankamen. Dort waren wir gestern schon durchgekommen. Jim meinte, wir würden tatsächlich Strecke sparen. Noch ein herzlicher Händedruck, dann waren wir unterwegs. Mittlerweile war es 09h05.
Trail angel Jim Reece
In diesem Fall lag er falsch. Wir liefen 2.7 Meilen, bis wir zum Punkt kamen, wo wir gestern den Trail verlassen hatten.
Spinne im Netz
Nun lag ein harter Brocken vor uns, der Pond Mountain. Dieser sah auf dem Streckenprofil schon speziell aus. Schnell mal 1700 Fuss hoch, dann gleich wieder 1500 Fuss runter. Und das innert nicht ganz 6 Meilen!

Eine schöne Pflanze auf dem Weg zum Gipfel
Dieser Berg wollte nicht enden. Dazu eine grosse Wärme, schwitzen war angesagt.
Um 13h15 hatten wir es geschafft, der Berg war bezwungen und wir wieder unten.
Nun mussten wir kurz den weiteren Tag besprechen. Ein Weitermarschieren war eine schlechte Option. Vor uns lag ein Bären-Problemgebiet. Der Shelter dort war geschlossen, Campen war nicht erlaubt, der nächste offene Shelter lag 9.2 Meilen entfernt. Zufälligerweise lag 0.1 Meilen von uns das Boots off Hostel. Wir entschieden, den heutigen Trailtag zu beenden und lieber Monk’s Geburtstag zu feiern. Wir liefen zum Hostel, nahmen zwei Bunk beds, duschten, zogen uns um und marschierten gleich zur nächsten Strasse. Wir wollten nach Elizabethton trampen und etwas essen gehen. Zuerst nahm uns eine Frau bis Hampton mit, anschliessend ein Vater mit Kind. Er führte uns zu einem ausgezeichneten Mexikanischen Restaurant in Elizabethton Das Essen war gewaltig!😋

Ich kam auf die Idee, Eagle Eye per WhatsApp anzuschreiben und zu fragen, ob er schon in Japan sei für das Schwimmprojekt. Unglaublich, er antwortete sofort. Letztendlich hatte es nicht geklappt, weil er nicht sofort reisen konnte. Aber er wird im Sommer auf Hawai die Produzenten treffen, allfällig kann er dann etwas mit ihnen machen. Er war auf dem Weg nach Hampton und wollte auch im Hostel schlafen. Ich empfahl ihm, dort kurz anzurufen, da schon gut belegt sei. Er machte das und bekam das letzte Bunk bed.
Auf dem Rückweg versuchte ich, ein Autokino zu fotografieren. Witzig, dass es das noch gibt.

So gegen 18h15 traf Eagle Eye beim Hostel ein.
Mal schauen, wie weit wir morgen auf dem Trail kommen….


